Unsere Augen gehören zu unseren wichtigsten und komplexesten Organen. Dank ihnen können wir sehen und die Welt um uns herum wahrnehmen. Deshalb ist es wichtig, gut auf unsere Augen zu achten und selbst kleinste Beschwerden ernst zu nehmen. Viele Augenerkrankungen äußern sich durch verschiedene Symptome, manche verlaufen jedoch symptomlos. Werden diese Symptome nicht erkannt und verzögert sich die Diagnose, kann dies zu vollständiger Erblindung führen. Daher ist es hilfreich, sich über bestimmte Sehstörungen zu informieren.
Laut dem National Institute of Eye Health sind Fehlsichtigkeiten die häufigsten Augenerkrankungen.
KURZSICHTIGKEIT (MYOPIE)
Diese Augenerkrankung, auch als Kurzsichtigkeit bekannt, ist ein Problem, bei dem entfernte Objekte verschwommen, nahe Objekte hingegen scharf gesehen werden. Das Auge besteht aus zwei Teilen: der Hornhaut (Cornea) und der Linse (Linse), die für die Fokussierung der Bilder verantwortlich sind. Die Hornhaut ist der offene Teil des Auges, die Linse der transparente. In einem gesunden Auge weisen Hornhaut und Linse eine gleichmäßige Krümmung auf. Eine normal gekrümmte Hornhaut und Linse brechen das einfallende Licht klar und bündeln es auf der Netzhaut im hinteren Teil des Auges. Ist die Oberfläche von Hornhaut und Linse jedoch nicht ausreichend glatt, wird das einfallende Licht nicht richtig gebrochen, und es kommt zu Brechungsfehlern. Kurzsichtigkeit entsteht in der Regel, wenn der Augapfel länger als normal ist oder die Hornhaut übermäßig gekrümmt ist. Dadurch wird das Licht vor der Netzhaut anstatt direkt auf ihr gebündelt. Infolgedessen erscheinen entfernte Objekte verschwommen.
HYPEROPIE
Im Gegensatz zur Kurzsichtigkeit (Myopie) ist die Weitsichtigkeit (Hyperopie) eine Sehschwäche, bei der die einfallenden Lichtstrahlen hinter der Netzhaut gebündelt werden. Anders als bei der Kurzsichtigkeit bedeutet Weitsichtigkeit, dass nahe Objekte unscharf, entfernte Objekte hingegen sehr scharf gesehen werden. Normalerweise werden die einfallenden Lichtstrahlen im äußeren Bereich des Auges gebrochen und gelangen dann durch die Pupille zur Linse. Die Linse bricht sie erneut und erzeugt so ein umgekehrtes Bild auf der Netzhaut. Bei Weitsichtigkeit treffen diese Strahlen aus verschiedenen Gründen nicht direkt auf die Netzhaut, sondern werden weiter hinten gebündelt. Dies verursacht die Fehlsichtigkeit, die als Weitsichtigkeit bezeichnet wird.
ASTIGMATISMUS
Astigmatismus ist eine Augenerkrankung, die durch eine Fehlausrichtung der Augenlinse entsteht. Wenn Lichtstrahlen ins Auge einfallen, können sie aufgrund dieser Fehlausrichtung nicht richtig auf der Netzhaut fokussiert werden. Dies führt zu einem unscharfen Bild und verschwommenem Sehen. Astigmatismus gehört zu den Refraktionsfehlern. Er ist meist angeboren, kann aber auch im Laufe des Lebens auftreten. Behandlungsmöglichkeiten sind Brille, Kontaktlinsen oder Laserchirurgie.
PRALSBYOPIE
Presbyopie (Alterssichtigkeit) ist eine altersbedingte Sehschwäche, die das Scharfstellen naher Objekte erschwert. Sie beginnt in der Regel ab dem 40. Lebensjahr und ist mit etwa 65 Jahren am stärksten ausgeprägt. Die Linse im Auge ist ein flexibles Organ, das seine Form verändert, um uns das scharfe Sehen in unterschiedlichen Entfernungen zu ermöglichen. Diese Formveränderung nennt man Akkommodation. Ab etwa dem 14. Lebensjahr beginnt sich die Augenlinse zu verhärten. Verliert sie an Flexibilität, können Sehprobleme auftreten. Die Linsenstruktur verhärtet sich mit zunehmendem Alter kontinuierlich und ist ab dem 65. Lebensjahr vollständig starr. Die Probleme, die durch Alterssichtigkeit (Presbyopie) entstehen, ähneln denen der Weitsichtigkeit (Hyperopie). Lichtstrahlen bleiben hinter der Netzhaut, dem Brennpunkt des Auges, zurück, was zu Sehstörungen führt. Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei Weitsichtigkeit der Augapfel kürzer ist als er sein sollte, was Sehprobleme verursacht, während bei Alterssichtigkeit die Sehprobleme durch die altersbedingte Verhärtung und den Verlust der Flexibilität der Linse entstehen.
KATARAKT
In den kristallinen Proteinen, aus denen die Augenlinse besteht (hinter der Iris, dem farbigen Teil des Auges), finden verschiedene chemische Veränderungen statt. Dadurch entstehen proteinreiche Moleküle. Diese Moleküle verursachen verschwommenes und trübes Sehen. Mit der Zeit vermehren sich diese Proteine, bilden Cluster, die schließlich einen Schleier bilden, der den Lichteinfall in die Linse verhindert. Das Auge verliert seine Transparenz. Durch diese Clusterbildung wird das Licht nicht mehr gestreut, und das Bild fällt nicht mehr auf die Netzhaut. Zum Schutz vor Grauem Star ist es ratsam, Diabetes (falls vorhanden) gut einzustellen, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und sich vor Sonneneinstrahlung zu schützen sowie mit dem Rauchen aufzuhören.
Zur Korrektur von Augenlinsenproblemen wurden operative Verfahren entwickelt. Dank der technologischen Fortschritte der letzten Jahre werden diese Verfahren heute weit verbreitet und erfolgreich angewendet.
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